Turm- und Felsenweg in der Südpfalz: Tour durch den Pfälzerwald

Rund 22 Kilometer (900 Höhenmeter) lang ist der Turm- und Felsenweg in der Südpfalz. Wer es sportlich mag, nimmt die Tour durch den Pfälzerwald komplett in Angriff. Etwas gemütlicher, aber dennoch von Auf- und Abstiegen geprägt, sind die zwei kürzeren Schleifen, in die sich Wanderung unterteilen lässt.

Info: Dieser Bericht soll eine Orientierungshilfe bieten, die Strecke und ihre Begebenheiten vorstellen und helfen, die Anforderungen der Tour einzuschätzen. Vergesst nicht, zusätzliches Kartenmaterial mitzuführen und euch vor Antritt der Wanderung über mögliche Streckensperrungen, An- und Abreise usw. zu informieren! Den Track findet ihr HIER. Prüft vor der Tour, ob die Einkehrmöglichkeit geöffnet ist.

Rehbergturm im Pfälzerwald bei Annweiler.
14 Meter hoch ist der Rehbergturm.

Zwei Schleifen: Der Turm- und Felsenweg in der Südpfalz

Um eine Tour durch den Pfälzerwald von elf Kilometern unter die Füße zu nehmen, startet man an der Klettererhütte beim Asselstein, die auch eine Einkehrmöglichkeit auf der Route bietet. Alternativ kann am Brunnen in Waldhambach oder beim Dorfgemeinschaftshaus in Waldrohrbach beginnen. Man findet beim Parkplatz an der Hütte, an dem es auch eine Bushaltestelle gibt, direkt die Markierung des Turm- und Felsenweg in der Südpfalz und folgt einem Pfad gemütlich in den Wald hinein. Bevor es dann durch den Ort Waldrohrbach geht, ein Stück parallel zur B48 wandern. Man betritt Waldrohrbach über die Kirchstraße und muss sich dann für die lange oder kurze Variante entscheiden.

Denn die Strecke zwischen Waldhambach und Waldrohrbach ist das Verbindungsstück, das noch an der kleinen Lourdegrotte vorüberführt. Waldhambach wird über die „Alte Landstraße“ und an der Kirche St. Wendelinus vorbei durchlaufen. Das nächste Ziel ist der „Große Hahnstein“, ein mächtiger Fels im Pfälzerwald. Weiter geht es dann zum „Kleinen Hahnstein“, der über ein schmales, steiles Pfädchen als Abstecher hinauf und hinab erklommen werden kann. Die Weitsicht über den Pfälzerwald entlohnt für den Aufstieg. Über eine Wegspinne mit Schutzhütte hinweg steigt man nun zum Rehbergturm hinauf. Auch vom 14 Meter hohen Turm aus gibt es ein wunderbares Panorama zu sehen. Der Sandsteinturm wurde 1862 eingeweiht und Stufen führen auf die kleine Aussichtsplattform hinauf. Nur unweit davon liegt die Rehbergquelle nun auf dem Weg, der schon wieder absteigend in Richtung Klettererhütte führt. Dort den Abstecher zum mächtigen Kletterfelsen Asselstein nicht vergessen.

Tour durch den Pfälzerwald mit Einkehr in der Klettererhütte

Pfälzerwaldhütte Klettererhütte bei Annweiler
Die Klettererhütte unterhalb des Asselsteins.

Für die zweite Schleife des Turm- und Felsenwegs (10 Kilometer), startet man in Waldrohrbach – alternativ in Waldhambach. Von Waldrohrbach aus über die Friedhofstraße in den Wald hinein laufen. So kommt man zum mächtigen Leberstein. Wieder ist es ein kurzer, knackiger Abstecher, der sehr nah an den Felsen heran führt. Man kommt noch am Hundsfelsen vorbei, bevor ein längerer Abstecher zum Martinsturm und der Ruine Heidenschuh führt. An die einstige Höhenburg oberhalb von Klingenmünster erinnern heute noch steinerne Zeitzeugen. Sie war wohl einst zum Schutz des Klosters Klingenmünster errichtet worden. Der 14 Meter hohe Martinsturm ist nach einem ehemaligen Patienten der nahen gelegenen Klinik benannt, dessen Familie der Turm 1886 erreichten ließ. Zurück geht es dann – wie gekommen – noch ein Stück durch den Pfälzerwald, bevor man sich schon wieder am Zeltplatz vorbei der Ortschaften Waldhambach und über das Verbindungsstück entlang der B48 Waldrohrbach nähern.

Tour durch den Pfälzerwald: Turm- und Felsenweg in der Südpfalz

Hahnstein im Pfälzerwald
Der Turm- und Felsenweg hält was der Name verspricht.

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