Die Kolpinghütte in der Pfalz bei Ranschbach: Ein Ort der Begegnung im Pfälzerwald

Wer im Pfälzerwald unterwegs ist, kennt sie: die urigen Hütten, in denen Wanderer und Radler einkehren, eine Pause machen und Gemeinschaft erleben. Viele dieser Hütten werden vom Pfälzerwaldverein oder den Naturfreunden betrieben, doch die kleine Kolpinghütte in der Pfalz bei Ranschbach ist eine Besonderheit: In der Regel sonntags ist auf und das ab Ostern bis zum 1. Adventswochenende. Prüft das aber unbedingt vor dem Ausflug, denn manchmal ist die Hütte auch in der Sommerpause oder – wenn sich nicht genug Helfer und Helferinnen für den Hüttendienst finden – trotz anders lautender Ankündgung zu.

Ausblick auf den Pfälzerwald mit blauem Himmel auf dem Weg zur Kolpinghütte in der Pfalz.
Mehrere Wege führen zur Hütte. Direkt angefahren werden kann sie nicht.

Ein gut gehütetes Geheimnis: Die Kolpinghütte in der Pfalz

Auf einer kleinen Bergnase zwischen Ranschbach und Birkweiler liegt sie idyllisch und fast versteckt: die Hütte der Kolpingsfamilie Landau. An einem Sonntag herrscht hier dennoch reges Treiben: Familien mit Kindern, Seniorengruppen, Radfahrer*innen oder Wanderer*innen kehren ein. Wer hier sitzt, spürt schnell: Es geht nicht nur um Essen und Trinken, sondern um Begegnung. Die Begeisterung, die Menschen anzieht, sieht man auch an der Kolpinghütte in der Pfalz, denn sie soll generationsübergreifend Menschen zusammenbringen. Ganz im Sinne von Adolf Kolping, der schon damals betonte, dass jeder Mensch wichtig ist und man gemeinsam mehr erreichen kann als allein.

Frontalansicht der Kolpinghütte in der Pfalz.
Die Kolpinghütte bei Ranschbach/Pfalz.

Ehrenamt mit Herz für die Hütte im Pfälzerwald

Die Kolpinghütte lebt vom Engagement ihrer Mitglieder und doch sind neue Helferinnen und Helfer jederzeit willkommen. Ob als Einzelperson, Team oder ganze Abiturklasse: Wer Lust hat, einen Sonntag mit Flammkuchen, Suppe und Schorle Gäste zu bewirten, darf sich einbringen. Eine Mitgliedschaft in der Kolpingsfamilie ist dafür nicht nötig. In der kleinen, charmanten Kolpinghütte mitten in der Pfalz kann also jeder mit anpacken. Beliebt sind vor allem die Tagesessen, die von den wechselnden Helferteams zubereitet werden. Von deftigen Klassikern wie Wildschweingulasch bis hin zu Pfälzer Spezialitäten wie Lewwerknepp ist vieles dabei.

Ausblick auf den Pfälzerwald von der Kolpinghütte in der Pfalz.
Ausblick von der Hütte aus.

Geschichte und Wandel der Kolpinghütte in der Pfalz

Die Hütte wurde 1984 eröffnet, wie es in Kolping-Manier Tradition ist, in kompletter Eigenleistung. Das Gelände selbst gehört der Kolpingsfamilie seit Ende der 1970er-Jahre. Heute ist die Kolpinghütte nicht nur ein Schutz bei Regen, sondern Treffpunkt, Spielplatz, Kaffeeterrasse und Raststation für Besucher*innen, die die Kolpinghütte in der Pfalz erleben möchten. Wie viele Vereine spürt aber auch die Kolpingsfamilie den Wandel: Nachwuchs kommt nicht von selbst, daher denkt man über neue Formate wie Themenabende oder kleine Feste nach. Das Gelände bietet dafür viele Möglichkeiten.

Gut zu wissen:

  • Geöffnet: in der Regel ab Ostern immer sonntags bis zum 1. Advent
  • Vegetarische Speisen: ja, vegane Speisen: nein
  • Spielgeräte: vorhanden
  • Übernachtung: nicht möglich
  • Kartenzahlung: nicht möglich
  • Barrierefreiheit: eingeschränkt
  • Anfahrt: Die Hütte ist nicht direkt mit dem Auto erreichbar. Der leichteste Weg startet in Ranschbach und dauert ca. 20 Minuten. Sie liegt außerdem am Seligmacherweg (6,5 km) und am Römerweg (13,5 km).

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Schild aus Holz an der Kolpinghütte in der Pfalz.

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