Thalfang/Hunsrück: „Gipfelrauschen“ auf dem Erbeskopf

Thalfang, 7,5 Kilometer, mittelschwer.

Im Nationalpark Hunsrück-Hochwald gibt es eine große Zahl von einheitlich markierten Wanderwegen, den so genannten „Traumschleifen“. Eine davon ist die Traumschleife „Gipfelrauschen“, die unter anderem zum höchsten Punkt in Rheinland-Pfalz, dem Gipfel des Erbeskopf, führt.

Markierung: Einheitliches Traumschleifen-Logo.

Einkehren: Gastronomie im Hunsrückhaus: www.hunsrueckhaus.de.

Weitere Infos gibt es sehr viele und gute im Internet, z.B. unter www.saar-hunsrueck-steig.de oder www.hunsruecktouristik.de. Mein Bericht soll eine Orientierungshilfe bieten, die Strecke und ihre Begebenheiten vorstellen und helfen, die Anforderungen der Tour einzuschätzen. Vergesst nicht, zusätzliches Kartenmaterial mitzuführen und euch vor Antritt der Wanderung über Streckensperrungen, An- und Abreise usw. zu informieren!

Streckenbeschreibung: Mit 816 Meter ist der Erbeskopf der höchste Gipfel in meinem Heimat-Bundesland Rheinland-Pfalz. Zuletzt machte er Schlagzeilen, da im Corona-Winter 2020/21 Menschenmassen an seine Schneehänge strömten und sowohl der Berg als auch die Ortschaften darum gesperrt werden mussten. Wir waren dagegen im Herbst im Hunsrück und haben die Traumschleife „Gipfelrauschen“ unter die Füße genommen. Um zum Gipfel zu kommen, bietet sich der Einstieg am Hunsrückhaus an. Dort gibt es einen großen Parkplatz und im Haus eine Ausstellung, Gastronomie, WC etc. Auf dem Gelände sind zudem ein Hochseilgarten, Spielmöglichkeiten und Skihütten zu finden. Der Gipfel wird von einer schönen Aussichtsplattform, der Gipfelskulptur „Windklang“, markiert.

Schnell ist man auf dem Gipfel angekommen.
Blick vom Erbeskopf-Gipfel.

Los ging es für uns direkt beim Eingang des Hunsrückhauses. Ab dort sind wir immer der Markierung der Traumschleife „Gipfelrauschen“ gefolgt. Es geht konsequent, aber machbar in die Höhe. Nach dem Aufstieg führt der Weg hinter der großen, begehbaren Aussichtsplattform weiter. Man kommt an einem Holz-Aussichtsturm vorbei, da ist der eigentlich höchste Punkt in Rheinland-Pfalz erreicht, wie ein Schild verrät. Man sieht außerdem auf ein militärisch genutztes Gelände, folgt aber bereits einem schmalen Pfad davon weg. So kommt man in den Wald und wir hatten einen schönen Herbsttag erwischt, an dem wenig los war. Die Pfade sind durchaus als „naturnah“ zu bezeichnen, sind also wenig „aufgeräumt“ – so wie ich es liebe! Wer jedoch eher wackelig unterwegs ist und gerne mal über eine Wurzel stolpert, sollte lieber einen Stock mitnehmen.

Am höchsten Punkt.
Beeindruckende Natur auf dem Weg.

Im Nationalpark Hunsrück unterwegs zu sein ist eine schöne Sache, wie ich finde. Der Wald präsentiert sich abwechslungsreich und bietet jede Menge Rastmöglichkeiten, kleine Aussichtspunkte und Ruhebänke. Nach dem Trubel rund um den Gipfel und die Windklang-Skulptur, wird es im Verlauf der weiteren Kilometer ruhiger. Es sind viele Wege am Erbeskopf ausgeschildert und die Traumschleife „Gipfelrauschen“ ist eine eher ruhige, aber sehr schöne Tour. Für alle, die gerne auf schmalen Pfaden unterwegs sind und kein Problem haben, auch mal über einen umgefallenen Baum zu steigen. Achso: Und die Markierung hat uns wirklich sehr zuverlässig geführt. 🙂

Eine kleine Rastmöglichkeit auf der Strecke.
Eine schöne Herbstwanderung durch den Nationalpark Hunsrück.

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