Dahn/Pfalz: Buntsandsteinfelsen überall am Weg

Start und Ziel: Dahn, 10 Kilometer, einfach.

Wir sind auf einer leichten Wanderung bei Dahn unterwegs und kommen am Neudahner Weiher vorbei zur PWV-Hütte „Im Schneiderfeld“. Zurück geht es durch den Wald und durch den Dahner Ortsteil Büttelwoog.

Einkehren
PWV-Hütter „Im Schneiderfeld“, http://www.pwv-dahn.de, Öffnungszeiten: April bis Oktober: täglich von 10 bis 18 Uhr, Montag und Dienstag ist Ruhetag. November bis März: Mittwoch, Samstag, Sonntag und an Feiertagen 10 bis 18 Uhr.

Anfahrt
Über die A65, die B10 und B427 bis nach Dahn. Das Freizeitgelände mit dem „Felsland Badeparadies“, dem Wanderparkplatz und Sportpark liegt in der Eybergstraße.

Allgemeines
Die Beschilderung war überwiegend gut, dennoch gilt: Mein Bericht soll eine Orientierungshilfe bieten, die Strecke und ihre Begebenheiten vorstellen und helfen, die Anforderungen der Tour einzuschätzen. Vergesst nicht, zusätzliches Kartenmaterial mitzuführen und euch vor Antritt der Wanderung über Streckensperrungen, An- und Abreise usw. zu informieren. Den GPS-Track habe ich euch hier eingestellt: https://www.outdooractive.com/de/wanderung/pfalz/kinderwagentour-bei-dahn-10-km/119418627/

Markierung
Relativ viele! An Anfang am besten an die Radweg-Markierung halten und ab der PWV-Hütte der Seerosenweg-Markierung folgen.

Streckenbeschreibung: Das Dahner Felsenland ist als Wanderparadies bekannt, zahlreiche „Premium-Wanderwege“ sind ausgeschildert und durchziehen den Wald bei Dahn und den umliegenden Ortschaften. Ich stelle hier eine einfache Wanderung vor, die gut für den Kinderwagen oder für Wanderer geeignet ist, die es eher ruhig angehen möchten. Zwar sehen wir auf unserem Weg immer wieder die imposanten Buntsandstein-Gebilde, die die Gegens prägen, und kommen auch an einigen vorbei, hoch in den Wald müssen wir jedoch nicht steigen.
Los geht‘s bei dem Freizeitgelände in der Eybergstraße. Wir laufen auf der Straße „Im Büttelwoog“ am „Felsgraf“ vorbei und die „Hasenbergstraße“ hinunter in Richtung Innenstadt. Bereits hier geht es an hohen Steinwänden vorbei und wir können die ersten Felsen aus dem Wald spitzeln sehen. Vor den Bahngleisen biegen wir nun nach links auf die Ludwigsstraße ein, die Schienen verlaufen eine ganze Zeitlang rechts von uns. Wir entdecken mehrere Markierungen und halten uns am besten an das weiße Schild mit grünem Fahrrad, das den Fahrradweg markiert. So geht es gleich wieder nach links in die Schillerstraße, die uns am Kneipp-Becken, dem pfälzischen Nationalvogel – der „Wasgau-Elwetrittsche“ – und einigen Buntsandsteinen vorbeiführt.

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Die Wasgau-Elwetrittsche aus Holz. Ein lebendiges Exemplar des Fabelwesens haben wir auf dieser Tour leider nicht gesehen.

Bald kommen wir aus dem Stadtgebiet von Dahn hinaus und wir sind nun eine ganze Zeit auf dem Radweg unterwegs. Die Wieslauter plätschert zu unserer Rechten und wir sehen in einiger Entfernung den Felsen „Jungfernsprung“, den wir an dem markanten Gipfelkreuz erkennen. Der Sage nach ging eine Jungfrau im Wald oberhalb von Dahn Beeren pflücken, als ein Raubritter ihr Schlimmes androhte. Die Flucht des Mädchens endete abrupt vor dem Felsvorsprung und sie stürzte in den Abgrund. Aber es geschah – mit Gottes Hilfe – ein Wunder: Ihre Röcke bauschten sich auf und sie schwebte langsam nach unten und überstand den Sprung völlig unverletzt. An der Stelle, wo ihr Fuß auf den Boden traf, sprudelt seither eine Quelle.

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Unser Wandertrupp an diesem Tag: Schwester mit Wandercrossini im Kinderwagen, Mutti mit Wander-Hund Oskar. 🙂

An der Bahnstation „Moosbachtal“ angekommen sehen wir links das Gelände des  Campingplatzes und haben nun zwei Möglichkeiten: Mit Blick auf den Platz verläuft rechts die asphaltierte Straße zur Dahner Hütte „Im Schneiderfeld“, die unser nächstes Ziel ist. Der Weg ist zum Beispiel mit Kinderwagen bequem, allerdings muss auf den motorisierten Verkehr Rücksicht genommen werden. Es verläuft auch links vom Campingplatz ein Weg über Waldboden, der ebenfalls zur Hütte führt. So oder so schlendern wir nun über das Gelände und grüßen dann und wann die Camper, die ihre Behausungen um den Neudahner Weiher aufgeschlagen haben. Nach rund zwei Kilometer erreichen wir schon die Dahner Hütte, die auch aufgrund der guten Erreichbarkeit an schönen Tagen stark frequentiert ist.

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Wander-Hund Oskar wollte nicht so gerne für das Foto posieren. Kurz nach der Quelle verlassen wir den Wald und kommen nach Büttelwoog.

Von hier sind zahlreiche Wege ausgeschrieben und wir laufen hinter der Hütte, den Spielplatz zu unserer Linken, in den Wald hinauf und halten uns oben links. So kommen wir kurz, aber steil absteigend wieder auf einen breiten Waldweg und halten uns auf diesem rechts. Der Seibertsbach wird zu unserem plätschernden Begleiter und wir kommen noch am Gelände eines Gnadenhofs vorbei. Wir folgen bereits der Seerosen-Markierung in Richtung Büttelwoog. Der Ortsteil von Dahn ist nicht viel mehr als eine langgezogene Straße, an der links und rechts Häuser stehen und wir entsprechend wieder auf einem befestigten Weg unterwegs sind. Noch einmal müssen wir uns nun rechts halten und kommen über die Eybergstraße zu unserem Ausgangspunkt zurück.

 

 

 

 

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