Annweiler/Pfalz: Vom Forsthaus zum Kirschfelsen und am Bach hinauf zurück

Annweiler, 7,5 Kilometer, mittelschwer.

Wir sind beim Forsthaus Annweiler unterwegs und kommen zum Aussichtspunkt Kirschfelsen. Höhepunkt ist der Aufstieg durchs urige Eiderbachtal. Die Tour verbindet die Rundwanderwege 5 und 3 miteinander. Es sind auch weitere Wege ab dem Forsthaus ausgeschildert. Der Weg bis zum Kirschfelsen ist für Kinderwagen geeignet.

Markierung: Rundweg Nummer Drei und Fünf. Zusätzliche Hinweisschilder.

Einkehren: Forsthaus Annweiler, geöffnet derzeit mittwochs bis sonntags von 11 bis 18 Uhr. Bitte aktuell abfragen. http://www.schwarzer-fuchs.de.

Weitere Informationen: Eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist schwierig, da es beim Forsthaus keine Haltestelle gibt. Man kann sicher auch von Hofstätten starten, dann ist die Tour allerdings deutlich länger. Den GPS-Track habe ich hier eingestellt: https://www.outdooractive.com/de/route/wanderung/pfalz/ums-forsthaus-annweiler/126564561/

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Tour zum Druck

Mit Fotos (4 Seiten): Tour zum Druck – mit Fotos
Ohne Fotos (2 Seiten): Tour zum Druck – ohne Fotos

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Streckenbeschreibung: Am Kirschfelsen bei Annweiler stand bis vor Kurzen eine Tribüne aus Holz, von der aus man den Ausblick über den Pfälzerwald genießen konnte. Das Bauwerk musste aufgrund von Materialschäden abgetragen werden und nur die Pfeiler erinnern noch daran. Doch auch ohne Blick von der Tribüne lohnt sich der Abstecher zum Kirschfelsen, der etwa zwei Kilometer vom frisch renovierten Forsthaus „Schwarzer Fuchs“ entfernt liegt. Hier steigen wir in eine mittelschwere Wanderung ein, die uns auch noch durchs beeindruckende Eiderbachtal führen wird, und orientieren uns an der Markierung des Rundwanderweg Nummer Drei. Leichtfüßig, auf einem gut ausgebauten Waldweg kommen wir schnell zum Kirschfelsen.

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Die zwei Kilometer bis zum Kirschfelsen sind auch für einen geländegängigen Kinderwagen machbar. Allerdings endet das an dem Aussichtspunkt, bei dem es auch eine kleine Schutzhütte gibt.

Nachdem wir das beeindruckende Panorama genossen haben, gehen wir ein paar Schritte zurück wie gekommen und folgen nun dem Weg nach rechts. Auf schmalen Serpentinen geht es steil bergab, bis wir zur Schutzhütte „Rotsuhlerhütte“ gelangen. Es geht nun nach links weiter auf einem überwiegend gemütlichen Waldweg, bis wir zu einem markanten Schilderbaum kommen. Nun wechseln wir auf den Rundwanderweg mit der Nummer Fünf und folgen einem etwas versteckten Pfad in Richtung Eiderbachtal.

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Der Wegweiser verrät uns an dieser Stelle, dass es noch 3,2 km zum Forsthaus und 0,8 km bis zum Eiderbachtal sind.

Es geht im Verlauf dieses Tourenabschnitts stetig bergab, bis wir an ein Wasserbecken gelangen, das vom Eiderbach gespeist wird. Nun ist es wichtig, direkt am Ufer entlang zu gehen, um den Einstieg zum Pfad entlang des Eiderbachs nicht zu verpassen. Ein Hinweis hilft an dieser Stelle zusätzlich. Sehr urwüchsig und abenteuerlich geht es nun über kleine Brücken und Stufen am Bachlauf entlang. Mal links, mal rechts des Ufers sind wir unterwegs und genießen die fantastische Atmosphäre.

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An nassen Tagen ist Aufmerksamkeit geboten, um nicht auszurutschen.

Es geht teils steil bergauf und wir genießen den Gang durch das wildromantische Tal, in dem wir überraschenderweise nicht viele Wandersleut‘ treffen. Oben angekommen geht es erneut an einem Wasserbecken vorbei und wenig später zeigt und ein Wegweiser die Richtung zum Forsthaus nach links an. Wiederum stetig ansteigend ist es nun noch ein Kilometer bis zum Ausgangspunkt der Wanderung, wo wir im Forsthaus eine mögliche Einkehrmöglichkeit finden.

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Aus dem einstigen schlichten Forsthaus entstand innerhalb von zwei Jahren eine modernere Location für Events, samt Gästezimmer, Biergarten und Restaurantbetrieb.

 

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