Lemberg: Der Graf-Heinrich-Weg

12 Kilometer (Abkürzung möglich), mittelschwer

Ein recht sportlicher Rundweg führt auf überwiegend schmalen Pfaden an vielen Steinformationen und Aussichtspunkten vorbei. Zu Beginn oder am Ende der Tour, die um etwa zwei Kilometer gekürzt werden kann, bietet sich der Besuch der Burg Lemberg an. Wanderstock nicht vergessen.

Markierung: Weißer Geist auf blauem Grund. Abkürzung: gelber Punkt.

Einkehren (bitte aktuell abfragen): Gaststätte „Burgschänke“ Lemberg: Momentan unter Corona-Bedienungen geöffnet. Gastronomie in den umliegenden Ortschaften.

Weitere Infos: Zur aktuellen Situation der Gastronomie und weiteres zum Beispiel: www.urlaubsregion-pirmasens.land. Dort sind auch ein Flyer und der GPS-Track zu finden. Generell war der Weg bei unserer Tour sehr gut ausgeschildert. Mein Bericht soll dennoch lediglich eine Orientierungshilfe bieten, die Strecke und ihre Begebenheiten vorstellen und helfen, die Anforderungen der Tour einzuschätzen. Vergesst nicht, zusätzliches Kartenmaterial mitzuführen und euch vor Antritt der Wanderung über Streckensperrungen, An- und Abreise usw. zu informieren!

Streckenbeschreibung: Der Burgberg von Lemberg war nachweislich bereits zu Zeiten der Kelten und Römer besiedelt. Der bekannteste Burgherr im Laufe der Geschichte war wohl Graf Heinrich I. von Zweibrücken, der das Areal im Mittelalter erwarb und ausbauen ließ. Heute noch sind unter anderem Spuren der Schmiede, der Brunnenanlage sowie Reste der Bastei zu sehen. Im Informationszentrum, das sich direkt bei der Burg befindet, kann man sich über die Historie informieren, bevor man sich auf die Spuren des Burgherren, auf dem nach ihm benannten Graf-Heinrich-Weg, aufmacht.

Einer der zahlreichen Aussichtspunkte auf der Strecke. Einige sind zeitweise zur Brutzeit der Falken gesperrt.

Beim Wanderparkplatz unterhalb der Burgruine entdeckt man direkt die Markierung, die einen kleinen Geist zeigt. Man folgt ihm an der ersten Waldgabelung nach links, nach rechts würde es zur Burg hinauf gehen. Ein Pfad führt dann ansteigend über 400 Meter hoch auf den Rabenfels. Diese Steinformationen sind die ersten von noch vielen kommenden imposanten Felsformationen und wer möchte, kann direkt das erste Aussichtsplateau erklimmen. Weiter geht es zum Ringstein, dem früherer Vorposten der Burg. Von hier aus hat man einen wundervollen Blick auf die nahe gelegene Burg. Durch den Wald geht es dann weiter zum Ruppertstein, dessen gesichertes Felsplateau ebenfalls erklommen werden kann.

Zahlreiche Steinformationen liegen am Weg.
Und richtig abenteuerlich ist es dann und wann auch.

Nun geht es bergab und wieder hinauf – der als Premiumwanderung ausgezeichnete Graf-Heinrich-Weg verlangt durchaus Kondition und Trittsicherheit. Der Pfad wird zeitweise zu einem breiten Forstweg. An einem Rastplatz mit kleiner Hütte geht es erneut bergauf und nun steht man vor einem Schilderbaum, der nach links zum Maiblumenfelsen (0,2 Kilometer) und Klosterbrunnen (2,2 Kilometer) lenkt. Wer an dieser Stelle die Tour abkürzen möchte, folgt der Markierung „gelber Punkt“ nach rechts und kommt auf einem angenehme breiten Waldweg nach gut drei Kilometer zurück zur Ruine Lemberg. Wer dem Graf-Heinrich-Weg weiter folgt, erklimmt nun noch den Maiblumenfels, eine Felsengruppe mit erneut schönem Ausblick. Nach gut 12, sehr abwechslungsreichen Kilometern ist man ebenfalls zurück am Ausgangspunkt der Tour, unterhalb der Burgruine Lemberg. Nun ist noch Zeit, das Areal zu erkunden.

Eindrücke der Burg Lemberg.

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