St. Martin: Unterwegs auf der Auerochsentour

Start/Ziel: Grillhütte bei St. Martin, 4,5 Kilometer, einfach/mittel.

Zwei Einkehrmöglichkeiten auf knapp 5 gemütlichen Kilometern –  wenn das nicht nach einer nette Tour für einen Familienausflug klingt. Der Auerochsenweg ist nach eben den Tieren benannt, deren Weidegelände während des Waldspaziergangs umrundet wird. Wir waren mit dem Kinderwagen unterwegs, was anfangs schon eine Herausforderung ist und man beim Einstieg kurze Tragepassagen in Kauf nehmen muss.

Einkehren (Zeiten aktuell abfragen): Waldgaststätte Grillhütte St. Martin: http://www.grillhuette-pfalz.de.
Haus an den Fichten: http://www.haus-an-den-fichten.de.

Weitere Informationen gibt es viele im Internet und unter www.sankt-martin.de. Es werden auch Führungen zu den Tieren angeboten. Den GPS-track findet ihr beispielsweise hier: https://www.outdooractive.com/de/route/wanderung/pfalz/auerochsenweg-bei-st.-martin/120891996/

Streckenbeschreibung: Wir haben an der Grillhütte bei St. Martin geparkt und haben gleich mal die erste Einkehrmöglichkeit genutzt. Die Tour startet, wenn man mit Blick auf die Grillhütte, den rechten Weg wählt. Die Markierung des Auerochsenwegs ist direkt zu sehen. Mit Kinderwagen ist der Einstieg holprig, recht steil und verwurzelt. Wir mussten Wandercrossini ein kurzes Stück tragen. Ich denke aber, ohne KiWa (und wir haben es ja auch mit geschafft) ist der Einstieg trotz der Bodenbeschaffenheit und des Anstieges eigentlich gut machbar.

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Die Grillhütte von St. Martin bietet eine schöne Einkehr. Sie kann direkt mit dem Auto angefahren werden, deshalb ist sie bei Ausflüglern recht beliebt. Das Foto zeigt die rückwärtige Ansicht der Hütte mit Spielplatz.

Im Laufe des ersten Streckenabschnitts wird es zwar mit den Wurzeln besser, aber es geht dennoch sportlich bergauf. Nach einem knappen Kilometer ist es dann allerdings geschafft und der gemütliche Teil der Wanderung startet. Die Markierung leitet uns gut und wir sehen immer wieder den Zaun des Freigeheges der Auerochsen – nur die Tiere selbst haben wir bisher nicht entdeckt. An einer Waldkreuzung mit Infotafel zum „Lebensraum Trockenmauer“ vermissen wir dann unsere Markierung schmerzlich: Zwei Wege sind möglich, unserer ist der linke, der leicht abfällt.

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An dieser Stelle ist unserer der linke Weg. Die besagte Trockenmauer ist (teilweise) rechts im Bild zu sehen.

So kommen wir bald schon an die St. Martiner Schutzhütte, auch Hesselbachhütte genannt. Unser Weg führt nun links – erst leicht dann doch recht steil – bergab und am Wildgatter entlang. Von den Tieren selbst bisher immer noch keine Spur. Insgesamt umfasst das Gebiet der Ochsen, die zur Beweidung eingesetzt werden, 40 Hektar. Immer wieder gibt es an der Strecke Infos zu dem außergewöhnlichen Beweidungsprojekt.

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An der Hesselbachhütte. Von hier aus ist es nicht mehr weit bis zum „Haus an den Fichten“.
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Das „Haus an den Fichten“ bietet sich für eine Einkehr an. Auch diese Hütte ist bei Ausflüglern beliebt und auch von hier kann man in die Tour einsteigen.

Vom „Haus an den Fichten“ kommen wir schnell zum Sandwiesenweiher, den wir bereits beim Start der Tour gesehen haben und sehen unseren Ausgangspunkt bereits wieder. Es ist noch ein schöner Spaziergang am Ufer des Sees entlang, wo ein Barfusspfad angelegt wurde. Und dann, ganz zum Schluss und kurz vorm Parkplatz, haben wir sie doch noch entdeckt: Die Auerochsen.

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