Pfalz/Erlenbach: Rund um Burg Berwartstein

Erlenbach bei Dahn (!), 9 Kilometer, einfach/mittel.

Auf den Spuren des sagenumwobenen Ritters Hans Trapp führt eine überwiegend einfache Rundtour um die Burg Berwartstein herum. Wer möchte, kann auf 14 Kilometer verlängern.

Markierung:  Stilisierter Ritter der Hans-Trapp-Tour, lila-farbenes Emblem des Kapellen-Pilgerwegs.

Einkehren (bitte aktuell abfragen): Restaurant in der Burg Berwartstein, März-Oktober täglich geöffnet, November bis Februar samstags und sonntags geöffnet. Sport-Gaststätte beim Campingplatz, geöffnet: Mittwoch, Samstag, Sonntag sowie an Feiertagen, http://www.naturcampingplatz-berwartstein.de. Kiosk am Seehof, täglich von April bis Oktober geöffnet.

Weitere Informationen gibt es zum Beispiel unter http://www.burgberwartstein.de. Die Burg ist eine der am besten erhaltenen und in Privatbesitz befindlichen Burgen im deutsch-französischen Grenzland. Es gibt Führungen, Rittermahle sowie Kinder-Events und ein Restaurant samt Souvenirshop. Deshalb ist Berwartstein, oberhalb des Dorfes Erlenbach bei Dahn gelegen, ein beliebtes Ausflugsziel.

Generell hatten wir keine Probleme, den Weg zu finden, trotzdem gilt: Der Text gibt meinen persönlichen Eindruck der Strecke und deren Begebenheiten wieder. Vergesst bitte nicht, zusätzliches Kartenmaterial bzw. ein GPS-Gerät mitzunehmen. Der entsprechende Track zu meiner Tour ist hier zu finden: https://www.outdooractive.com/de/route/wanderung/pfalz/hans-trapp-tour-gekuerzt-/190372373/

Streckenbeschreibung: Der Rundweg, der nach dem sagenumwobenen Ritter Hans Trapp benannt ist, startet unterhalb der Burg, an der Abzweigung zum nahe gelegenen Seehof. Am dortigen Schilderbaum entdeckt man direkt die Markierung der Hans-Trapp-Tour und läuft zunächst auf dem Asphaltsträßchen ein kurzes Stück bergab in Richtung „Kleinfrankreich“.

Kleinfrankreich.

Um zu dem historischen Bau zu gelangen, biegt man nach rechts in den Wald auf einen stetig ansteigenden Weg ein. Die Tour verläuft oben angekommen an der Kreuzung nach links weiter. Nach „Kleinfrankreich“ ist es ein (ausgeschilderter) Abstecher von 200 Metern, der lohnenswert ist. Das Türmchen aus dem 15. Jahrhundert diente und dient dem Schutz von Burg Berwartstein und gehört auch dessen Besitzer. Zurück wie gekommen folgt man weiter der Ritter-Markierung und kommt nun absteigend am Campingplatz aus dem Wald heraus.

Da schlägt das Campingherz höher: klein und ruhig ist der Platz. Wir haben später dort auch gegessen.

Das Gelände wird quasi umrundet und nun beginnt der angenehmste Teil der Wanderung. Denn es geht an mehreren großen und kleinen Seen vorbei – ohne nennenswerte Steigung. Der größte See ist der Seehof, der in Sommermonaten ein beliebter Badesee ist. Etwa 1,5 Kilometer sind wir auf diesem Streckenabschnitt, der auch der „Raubritter Radweg“ ist, entlang geschlendert. Dann wechselt die Markierung (Obacht geboten): An einem Schilderbaum weist der lila-farbene „Kapellen-Pilgerweg“ (Schweigen-Rechtenbach 21,6 km) den Weg nach links, zwischen zwei Seen hindurch.

Eine ganze Zeit geht man an diversen Seen vorbei.
Ich vor dem Pfälzerwald-See-Panorma.

Wer noch nach Lauterschwan marschiert und die Tour um etwa vier Kilometer verlängern möchte, folgt an dieser Stelle einfach weiter geradeaus dem Zeichen der Hans-Trapp-Tour. Wir sind aber eben auf die andere Seeseite gelaufen und dort nach rechts. Nach wenigen Schritten stößt man schon wieder auf die ursprüngliche Markierung. Nachdem man bisher recht angenehm spaziert ist, wird es nun sportlicher. Es geht konsequent im Wald bergauf. Für diese Mühen wird man allerdings mit tollen Ausblicken und einem Abstecher auf den abenteuerlichen Felsen, den Schniddelfels, belohnt.

Ein toller Rundumblick vom Schniddelfelsen aus.

Nachdem man den Felsen erklommen hat und zurück auf dem eigentlichen Weg ist, beginnt der Abstieg und es geht konsequent, mal auf breite, mal auf schmalen Wegen, bergab. An einer Stelle hat man einen fulminanten Blick auf Burg Berwartstein, die herrschaftlich zwischen den Baumwipfeln hervorragt. Weit ist es nun auch nicht mehr bis dorthin. Es geht aus dem Wald heraus, dann rechts halten. Auf der asphaltierten Zufahrtsstraße kommt man zum Ausgangspunkt zurück und hat nun noch Zeit, das Burggelände in Augenschein zu nehmen.

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