Dahn/Pfalz: Auf den Spuren des Wolfs unterwegs

Dahn, 7 Kilometer (kann abgekürzt werden), einfach/mittel.

Lange Zeit galt der Wolf im Pfälzerwald als ausgestorben. Doch seit einigen Jahren ist er wieder unterwegs. Und im Jahr 2015 streifte er nachweislich im Dahner Felsenland umher. Sehen wird man das scheue Tier auf der nach ihm benannten Wolfstour höchstwahrscheinlich nicht, es gibt aber allerlei interessantes über seine Lebensgewohnheiten zu erfahren. Und auch wer sich so gar nicht für den Isegrim interessiert und einfach nur wandern mag, kommt auf der mittelschweren Tour auf seine Kosten. Für Kinderwagen ist der Weg nicht geeignet, wir hatten unser Wandercrossini in der Kraxe dabei.

Markierung: Schwarze Tatze

Einkehre (Bitte aktuell abfragen): PWV-Hütte „Im Schneiderfeld“, geöffnet mittwochs bis sonntags von 10 bis 18 Uhr. www.pwv-dahn.de.

Weitere Informationen sind viele im Internet und bei den Tourismusbüros der Gegend zu finden. z.B.: http://www.dahner-felsenland.de und http://www.pwv-dahn.de Wir hatten generell keine Probleme damit, den Weg zu finden. Und es gilt trotzdem: Der Text gibt meinen persönlichen Eindruck der Strecke und deren Begebenheiten wieder. Vergesst bitte nicht, zusätzliches Kartenmaterial bzw. ein GPS-Gerät mitzunehmen. Den Track zur Tour habe ich euch in gewohnter Weise hier eingestellt: https://www.outdooractive.com/de/route/wanderung/pfalz/dahn-wolfstour-7-km-/183172347/?share=%7Eznx9rbnx%244osshss3

Streckenbeschreibung: Wir beginnen die Rundtour beim Wanderparkplatz „Moosbachtal“, an dem es zahlreiche Markierungen und Wanderwege gibt. Unser Symbol ist eine schwarze Tatze auf weißem Grund und wird uns zuverlässig führen. Recht schnell sind wir bei der PWV-Hütte „Im Schneiderfeld“, wollen aber erst am Ende der Wanderung einkehren. Ich mag diese Hütte sehr, aber natürlich ist sie kein Geheimtipp und an schönen Tagen muss man sich auf längere Wartezeiten einstellen. Hinter der Hütte gibt es einen tollen Spielplatz und bei diesem geht es für uns nun nach links weiter. Je mehr wir uns von der Hütte entfernen, desto ruhiger wird es dann auch um uns herum. So tauchen wir immer tiefer in den Wald ein. Auf einem schmalen Pfad geht es steil hinauf und an steinernen Aushöhlungen und Felsformationen kommen wir dann etwas später am „Wolfsdeller Hals“ entlang.

Ganz unterschiedliche Felsformationen liegen am Weg. Es gibt viel zu sehen und zu entdecken.

Wir steigen bald darauf schon über ein schmales Pfädchen abwärts und sehen das Gelände des Campingplatzes um den Neudahner Weiher unter uns. Vom Berg hinuntergekommen, sind wir nun ein kurzes Stück auf der asphaltierten Zufahrtstraße unterwegs und können einen Blick auf die Camper werden, die hier ihre Behausungen aufgeschlagen haben. Ich bin ja begeisterte Camperin und liebe die Atmosphäre auf Campingplätzen. Der Neudahner Weiher ist definitv auch ein Ziel von uns und bietet sich in unserem Fall für ein verlängertes Wochenende an. Mal schauen, die Planungen laufen… 😉

Meine Schwester steht vor einer der vielen Infotafeln. Ich gebe zu: Wir haben nicht alle gelesen.

Unsere Tatzen-Markierung führt uns nun nach links wieder hinauf. Wer die Strecke abkürzen möchte, folgt aber einfach weiter der Asphaltstraße an den Seen vorbei und kommt wieder zum Wanderparkplatz bzw. der PWV-Hütte. Für alle anderen wird der erneute Aufstieg mit dem „Seeblick“ belohnt. Auf einem schönen, letzten Streckenabschnitt gelangen wir noch zur Wolfswand und weiteren Steinformationen bevor wir diese kurzweilige Tour beenden.

Die Tour ist gut zu bewältigen und wir hatten Wandercrossini in der Kraxe dabei.

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