Pfalz/Bad Dürkheim: Eintauchen ins Mittelalter

Bad Dürkheim, 11 Kilometer, mittelschwer.

Die Pfalz ist wahrlich nicht arm an Burgruinen. Über der kleinen Kurstadt Bad Dürkheim thronen gleich zwei mittelalterliche Burgen, die ich mit Mutti und Wanderhund Oskar erkundet haben. Die Klosterruine Limburg und die Schlossruine Hardenburg liegen auf unserem Rundweg, der unserer Meinung nach auch für ältere Kinder, die gerne Burgen entdecken, geeignet ist.

Markierungen: schwarzer Punkt auf weißem Balken, gelb-roter Balken, weiß-blauer Balken, blauer Balken.

Einkehren: Bewirtschaftete Hütte „Lindenklause“ an der Hardenburg, geöffnet von Mittwoch bis Sonntag und allen Feiertagen ab 10 Uhr. Hotel-Restaurant „Waldschlöss´l“, täglich geöffnet von 11.30 bis 20 Uhr, Montag und Freitag sind Ruhetage.

Weitere Informationen gibt es im Internet, beispielsweise unter info@bad-duerkheim.de, http://www.bad-duerkheim.com, http://www.aktion-limburg.de oder http://www.schloss-hardenburg.de. Mein Bericht soll eine Orientierungshilfe bieten, die Strecke und ihre Begebenheiten vorstellen und helfen, die Anforderungen der Tour einzuschätzen. Vergesst nicht, zusätzliches Kartenmaterial mitzuführen und euch vor Antritt der Wanderung über Streckensperrungen, An- und Abreise usw. zu informieren! Den GPS-Track zur Tour findet ihr hier: https://www.outdooractive.com/de/route/wanderung/pfalz/zwei-burgen-im-wald-bei-bad-duerkheim/123195419/

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Diese Tourenbeschreibung zum Ausdrucken:
Mit Bildern (5 Seiten): Wanderung Bad Dürkheim_mit Fotos-5
Ohne Bilder (2 Seiten): Wanderung Bad Dürkheim_ohne Fotos-2

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Streckenbeschreibung: Wir beginnen am Parkplatz bei der Klosterruine mit der Wanderung und gehen ein kurzes Stück auf der Autostraße („Luitpoldweg“) hinab, die zur Burg führt. Bald taucht auf der rechten Straßenseite ein kleiner Rast- und Parkplatz auf. Hier kann man in den Sommermonaten Juni bis August sein Auto abstellen, wenn Veranstaltungen des „Limburg-Sommer“ auf der Burg stattfinden und die Parkplätze dort gesperrt sind.

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Das ehemalige Benediktinerkloster Limburg hat glanzvolle Zeiten erlebt. Zeitweise wurden in den Mauern die Reichskleinodien, der größte Schatz des Heiligen Römischen Reiches, aufbewahrt.

 

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Ausblick vom Gelände der Limburg auf den schönen Pfälzerwald.

Wir überqueren den Rastplatz und folgen der Markierung schwarzer Punkt auf weißem Balken („Armbanduhr“) in den Wald hinein. Der Weg steigt steil an bis wir auf die Hammelstalstraße treffen. Die Häuser lassen wir rechts liegen und gehen auf einem Asphaltsträßchen geradeaus weiter. So erreichen wir den Parkplatz „Drei Eichen“ und dahinter an einer Weggabelung die gleichnamige Schutzhütte.

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Viele Wege gehen bei der Hütte „Drei Eichen“ ab. Das Foto zeigt unseren.

An der Hütte gehen wir rechts vorbei und folgen nun dem gelb-roten Balken. Dieser führt uns moderat ansteigend zum höchsten Punkt der Wanderung, der Wegspinne „Dicke Eiche“ auf 414 Metern Höhe. Erneut wechseln wir die Markierung und folgen jetzt dem weiß-blauen Balken. Es geht immer geradeaus, bis der Weg an einem Rastplatz eine Linkskurve macht. Achtung! Gleich hinter der Kurve verlassen wir den breiten Wanderweg und biegen schräg rechts auf ein schmales Pfädchen ab. Jetzt geht es stetig bergab. Wenn der Pfad auf einen Waldweg trifft, halten wir uns links und erreichen nach wenigen Metern die Schloss- und Festungsruine Hardenburg.

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Die Hardenburg ist eine der größten Wehranlagen in der Pfalz. Fast 400 Jahre war sie die Residenz der Grafen von Leiningen.

Die ursprüngliche Burg wurde im Laufe der Zeit zum Renaissance-Schloss ausgebaut. Heute lässt sich die ehemalige Pracht nur noch erahnen, denn französische Revolutionstruppen hatten im 18. Jahrhundert das Schloss komplett zerstört. Für die Besichtigung der Wohn- und Nutzräume, der Türme, der Bollwerke und der Gartenanlage sollte man sich genügend Zeit nehmen. Ein kostenpflichtiger Multimedia-Guide führt den Besucher über die Anlage und rekonstruiert die einstige Blütezeit.

Gleich zwei Einkehrmöglichkeiten laden an dieser Stelle der Tour zu einem längeren Aufenthalt bei der Hardenburg ein: Die Waldgaststätte „Lindenklause“, direkt am alten Turnierplatz gelegen und das Hotel-Restaurant „Waldschlöss’l“. Nach unserer Rast gehen wir ein kurzes Stück zurück, wie gekommen und folgen dann dem blauen Balken bis zum Schlangenweiher. Wir passieren den See, wenden uns nach links, überqueren einen kleinen Parkplatz und gehen halbrechts in den Wald hinein. Noch einmal steigen wir kräftig auf und wandern oberhalb eines Wohngebiets wieder zu dem Picknick- und Parkplatz, den wir zu Beginn unserer Wanderung überquert haben. Ein letztes Mal wenden wir uns nach links und kehren auf der Autostraße zurück zur Klosterruine Limburg. Kleiner Wehmutstropfen am Ende unserer Wanderung, wir können nicht mehr einkehren. Seit einem Brand im Juli 2017, bei dem der Wirt sein Leben verlor, ist die Burgschänke geschlossen.

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Wanderhund Oskar hat zwischen den Kunstwerken gegenüber der Limburg viel Spaß.

 

 

 

 

 

 

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