Pfalz/Weisenheim am Berg: Spaziergang zum Ungeheuersee

Start und Ziel: Weisenheim am Berg, 6,5 km, einfach.

Der Ungheuersee liegt im Wald bei Bad Dürkheim und das schon ziemlich lange: 1599 erstmals erwähnt und ursprünglich als Viehtränke angelegt, gehört er heute zur Gemeinde Weisenheim am Berg. Hierhin führen ziemlich viele Wege, auch wegen der PWV-Hütte am See. Ich stelle hier die „Bänkel-Tour“, eine relativ kurze und einfache Strecke, vor. Wir hatten mit unserem geländegängigen Kinderwagen keinerlei Probleme, mussten allerdings schon mal kräftig bergauf schieben.

Einkehren: Waldschenke am Waldparkplatz, geöffnet mittwochs ab 12 Uhr, Donnerstag bis Samstag ab 17 Uhr, Sonntag und an Feiertagen ab 12 Uhr. PWV-Hütte am Ungeheuersee: Bis 24. November an Sonn- und Feiertagen von 10 bis 18 Uhr (im November bis 17 Uhr) geöffnet. Vom 15. Mai bis 23. Oktober ist auch mittwochs von 12 bis 17 Uhr geöffnet, am besten aktuell informieren: http://www.pwv-weisenheim.de. Weitere Gastronomie im Ort und den umliegenden Ortschaften.

Anfahrt: Über die A 65 bis zur Ausfahrt Deidesheim. Dann der Bundesstraße bis Weisenheim am Berg folgen. Der Waldparkplatz ist im Ort ausgeschildert und liegt am Ende der Haalbergstraße.

Allgemeines: Wir folgen der Markierung „Bänkel-Tour“, die uns zuverlässig führt. Trotzdem gilt: Mein Bericht soll eine Orientierungshilfe bieten, die Strecke und ihre Begebenheiten vorstellen und helfen, die Anforderungen der Tour einzuschätzen. Vergesst nicht, zusätzliches Kartenmaterial mitzuführen und euch vor Antritt der Wanderung über Streckensperrungen, An- und Abreise usw. zu informieren. Den GPS-Track habe ich euch hier eingestellt: https://www.outdooractive.com/de/route/wanderung/pfalz/baenkel-tour-zum-ungeheuersee/120215018/

Weitere Infos auch im Internet, beispielsweise http://www.weisenheim.de, http://www.suedlicheweinstrasse.de, http://www.pwv-weisenheim.de.

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Streckenbeschreibung: Unsere Tour, die für gemütliche Wandersleut‘ sowie Ausflügler mit Kinderwagen gut geeignet ist, startet und endet in Weisenheim am Berg (nicht mit Weisenheim am Sand verwechseln!). Die Markierung der „Bänkeltour“ wird uns zuverlässig führen und bietet – wie der Name schon verrät – zahlreiche Sitzbänke am Weg, um kurz zu verschnaufen. Los geht es in Weisenheim am Berg, wo der Wanderparkplatz am Ende der Haalbergstraße und der Straße „Zum Sportplatz“ Start und Ziel markiert. Von dort gehen wir allerdings nicht in den Wald, sondern laufen erst einmal durch das Wohngebiet von Weisenheim. Durch die Haalbergstraße kommen wir, an der Schule vorbei, nach links in die Straße „Im Eiertal“. Wir biegen nach rechts ab und direkt wieder nach links in die Straße „Am Kirschberg“. Nun folgt ein knackiger Anstieg, bevor wir den Waldrand erreichen. Ab hier sind wir nicht mehr auf Asphalt, sondern auf einem breiten Waldweg unterwegs, der leicht aber kontinuierlich ansteigt.

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Der Name „Bänkel-Tour“ hält, was er verspricht: Zahlreiche Bänke am Wegrand laden zu kleinen Verschnaufpausen ein.

Viel zu sehen gibt es nicht, die Strecke bietet keine spektakulären Ausblicke o.ä. Nun gelangen wir zum Ziegenkäse-Platz und zum Burgunderplatz, zwei Waldlichtungen. Der zunehmende Publikumsverkehr im Wald verrät uns, dass wir uns dem Ungeheuersee nähern. Unser Weg führt nun bergab und schon sehen wir den See nebst Hütte, die von Ehrenamtlichen des Pfälzerwaldvereins bewirtschaftet wird. Wie üblich bei diesen Hütten, gibt es ein überschaubares Speisenangebot und es ist nicht durchgängig offen.

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Die PWV-Hütte liegt direkt am See und wird von Ehrenamtlichen bewirtschaftet.

Der flache und moorige Ungeheuersee steht unter Naturschutz und da sein Wasserstand vom Regen abhängig ist, liegt der See zeitweise komplett trocken. Doch nicht nur wegen der teils seltenen Flora und Fauna, die um das Gewässer zu finden ist, sondern auch wegen der Hütte des örtlichen Pfälzerwaldvereins ist der Ungeheuersee ein beliebtes Ausflugsziel. Zahlreiche Wege von unterschiedlicher Länge und Schwierigkeitsgrad führen von verschiedenen Ausgangspunkten hierhin.

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Wer möchte, kann eine Runde um den See drehen und sich auf dem Naturerlebnispfad über die hiesige Tier- und Pflanzenwelt informieren.

Der Rückweg nach Weisenheim verläuft anfangs genau wie gekommen. Dann geht unser Weg, der nach wie vor von der „Bänkelmarkierung“ geprägt ist, rechterhand ab. Der Rückweg in den Ort fällt leichter, denn es geht nun leicht bergab und ebenfalls auf einem gut ausgebauten, breiten Waldweg. Schon erreichen wir das bebaute Gebiet wieder auf der Straße „Im Langental“. Nun müssen wir aufpassen, um links unseren Abzweig nicht zu verpassen. So kommen wir wieder an die Kreuzung in der Straße „Am Kirschberg“, die wir bereits vom Hinweg kennen. Ab hier laufen wir wie gekommen zurück zum Waldparkplatz. Ein Spaziergang durch den Ort Weisenheim am Berg, der für seine Weingüter und Vinotheken bekannt ist.

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