Pfalz/Baden. Spaziergang über die Insel Elisabethenwört.

Spaziergang über die Insel am Rhein. Einfach. 8 Kilometer. Mit Einkehr im Bootshaus etwa 1,5 km zusätzlich.

Wanderung: Ein einfacher Spaziergang, der sich gut mit einem geländegängigen Kinderwagen bewältigen lässt, führt uns an die Baden-Württembergische/Rheinland-Pfälzische Landesgrenze. Denn diese verläuft auf der Insel Elisabethenwörth, gegenüber der Stadt Germersheim, allerdings am rechten Rheinufer gelegen. Wir werden ohne nennenswerte Steigung über die Insel spazieren und kommen an einem Streckenabschnitt am Rheinufer entlang. Auch deshalb empfiehlt es sich unbedingt vor Beginn der Wanderung den aktuellen Rheinpegel abzufragen. GPS-Daten: https://www.outdooractive.com/de/wanderung/kraichgau-stromberg/elisabethenwoert-8-km/118647173/

Markierung: Gelber Balken, „E“, „R“ für Rheinradweg.

Einkehren (Öffnungszeit bitte aktuell abfragen): Gaststätte „Bootshaus“ Huttenheim, http://www.bootshaus-huttenheim.de/. Täglich außer Donnerstag von 10.30 Uhr bis 19 Uhr geöffnet. Abweichende Öffnungs- und Küchenzeiten im Winter. Gastronomie in den umliegenden Ortschaften.

Anfahrt: Über die B35 bis nach Rußheim. Der Waldparkplatz liegt am Ende der Rheinstraße. Mit dem Zug bis nach Graben-Neudorf und von dort weiter mit dem Bus. Die Haltestellen „Rußheim Mitte“ und „Rußheim Pfinzstraße“ liegen dem Einstieg am nächsten.

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Wir waren mal wieder mit dem Wandercrossini unterwegs und haben dafür diese entspannte Tour auf der Insel Elisabethenwört entdeckt. „Gesehen“ haben wir diese bereits öfter – vom Rheinufer in Germersheim aus, an dem deutlich mehr los ist als an der Uferseite, an der wir unterwegs sein werden. Generell ging es auf den Touren – wir haben zweimal auf Elisabethenwört unterwegs – sehr ruhig und gelassen zu. Ob das im Sommer anders ist?

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Unterwegs auf dem Rheindamm, der auch ein Radweg ist.

Los geht’s am Wanderparkplatz, unweit von Rußheim. Wir folgen der kleinen Asphaltstraße durch eine Linkskurve in das Naturschutzgebiet hinein und biegen direkt wieder nach links ab. An einigen privat genutzten Hütten vorbei kommen wir auf den Rheindamm, auf dem ein Radweg verläuft, der uns immer wieder begegnen wird. Dieser Radweg bietet auch eine alternative Wegführung für Ausflügler, denen der Weg durch den Wald – vor allem an regnerischen Tagen – nicht zusagt.

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Kleine Impression vom Altrhein.

Wir jedoch überqueren den Damm und halten uns vor dem Gewässer, das wir bereits sehen, rechts. An dieser Stelle hilft ein blaues „R“ auf weißem Grund der Orientierung: Wenige Schritte, nachdem wir dieses links an einem Baum sehen, geht unser Weg nach rechts ab. So sind wir zwischen Wasser und Damm unterwegs, kommen an versteckten Angelplätzen und verlassenen Kähnen vorbei. Wir laufen an einer Schranke vorbei und folgen spätestens ab hier der „E“-Markierung und dem gelben Balken. Immer tiefer geht es nun in den Wald hinein und der Weg ist nicht mehr ganz so angenehm wie zuvor zu laufen. Wandercrossini wurde doch ziemlich durchgerüttelt und wir müssen langsam machen.

Es lohnt sich jedoch, denn an einer markanten Kreuzung mit See und kleiner Hütte – an dieser Stelle können wir uns noch über die Wassernuss informieren – führt unser Weg nach links und wir sehen bald darauf schon den Vater Rhein. Wir schlendern nun nach rechts am Rheinufer entlang und betrachten das Treiben auf dem gewaltigen Strom und dem gegenüberliegenden Rheinufer der Stadt Germersheim. Wenn wir dort das große Stadtschild sehen und auf unserer Uferseite die Zahl „9“ auf einem weißen Stein, ist es an der Zeit, das Rheinufer zu verlassen und nach rechts in den Wald einzubiegen. Der gelbe Balken hilft bei der Orientierung.

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Aus dem Wald heraus führt uns der Weg zum Vater Rhein.

 

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Der Abschnitt am Rheinufer ist nur bei entsprechendem Wasserpegel begehbar. Die Alternativ-Route führt auf dem Rheindamm entlang.

Schon kurze Zeit später kommen wir aus dem Waldstück heraus und können nun den Eindruck der Insel Elisabethenwört auf uns wirken lassen. Denn umgeben vom urwaldartigen Baumbestand sind hier weitläufige grüne Wiesen und Felder angelegt, die der Insel ein ganz besonderes Flair verleihen.Wer zum Bootshaus möchte, hält sich an dieser Stelle auf dem asphaltierten Weg links. Unsere reguläre Route führt ein paar Schritte nach rechts und am Schild „Fa. Semler“ in den Weg links hinein. Wir laufen so geradeaus durch die offene Landschaft -quasi quer über die Insel – auf den Wald zu und genießen erneut die Ruhe, die uns schon seit Beginn der Wanderung umgibt. Wie lange es auf Elisabethenwört allerdings noch so entspannt zugehen wird, ist unklar. Das Gebiet ist Teil des integrierten Rheinprogramms und unter anderem ist der Bau eines Polders für den Hochwasserschutz geplant. Naturgemäß kommt das nicht ohne größere Bauarbeiten daher.

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Mitten auf der Insel Elisabethenwört. Nicht wundern über die verschiedenen Kinderwagen auf den Bildern. Wir haben die Strecke zweimal gemacht und zwischenzeitlich ein neues Gefährt fürs Wandercrossini gekauft.

Auch im Wald, am Rand steht noch eine Infotafel, folgen wir geradeaus dem asphaltierten Weg weiter, bis wir an einer Kreuzung auf den Fahrradweg treffen und diesem nach rechts folgen. Ein ganzes Stück schlendern wir so noch immer gradeaus durch den Wald, kommen an einigen Stationen des Waldlehrpfades vorbei und grüßen dann und wann Radler, die an uns vorbeifahren. Am Ende des Wegs entscheiden wir uns an einer Gabelung für den linken Abzweig und biegen dann nach rechts auf den Weg ein, der uns schon bekannt vor kommt und der uns zurück zum Parkplatz bringt.

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Blick vom Wanderparkplatz auf Rußheim, das wir jedoch nicht durchwandern. Der Waldparkpatz war Start und Ziel unseres Spaziergangs über die Insel Elisabethenwört.

 

 

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