Pfalz/Edenkoben: Eine Runde mit Kinderwagen auf dem Guggemolweg

Spaziergang bei und in Edenkoben. Einfach. 6 bzw. 8 Kilometer

Wanderung: Der erster Ausflug mit dem Wandercrossini: Wir haben den großen Guggemolweg bei Edenkoben mit den Kinderwagen erkundet. Die rund 8 Kilometer lange Strecke eignet sich auch ohne Kinderwagen als schöner Spaziergang. Einzig der Auf- und Abstieg zum Friedensdenkmal als potentielle Einkehrmöglichkeit hat uns aus der Puste gebracht.
GPS-Daten: https://www.outdooractive.com/de/wanderung/pfalz/grosser-guggemolweg-edenkoben/118445270/

Markierung: Grünes Auge. Bitte nicht mit anderen Guggemol-Markierungen verwechseln.

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Immer dem grünen Auge nach. Leider haben wir unsere Markierung dann und wann schmerzlich vermisst. Auch besteht Verwechslungsgefahr mit den anderen Guggemolwegen.

Einkehren: Gaststätte Friedensdenkmal: Geöffnet Dienstag bis Samstag, 11 Uhr bis 18 Uhr, Sonntag, 10.30 Uhr bis 18 Uhr, http://www.waldgaststaette-friedensdenkmal.de. Gastronomie in Edenkoben.

Anfahrt: A 65, Abfahrt Edenkoben. Parken im Stadtgebiet, am besten in der Nähe der Radeburger Straße. Edenkoben hat einen Bahnhof, für alle, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen wollen.

Streckenbeschreibung: Eine Strecke, die für Kinderwagen geeignet ist, sollte es sein. Und der große Guggemolweg bei Edenkoben ist es geworden. Aber auch ohne Kinderwagen handelt es sich bei dem Rundweg um einen schönen Spaziergang von regulär 6 Kilometern. Wer beim Friedensdenkmal einkehren möchte, muss ca. 2 Kilometer zusätzlich einplanen – und diese sind dann durchaus schweißtreibend.

Wir sind bei der Verwaltung in der Poststraße gestartet, da dort auch die örtliche Tourist-Info untergebracht ist (Öffnungszeiten beachten), bei der es einen Stadtplan mit den eingezeichneten Guggemolwegen gibt.

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Wir sind beim Verwaltungsgebäude in der Poststraße gestartet, in der wie auch geparkt haben. Das Bild zeigt die seitliche Ansicht des Baus, da wir hier am Parkplatz in die Runde eingestiegen sind.

Mit Blick auf den Haupteingang des Gebäudes sehen wir links beim Bediensteten-Parkplatz unsere Markierung. Wie laufen hinter dem Verwaltungsbau an einem Bächlein durch eine kleine Parkanlage, bevor wir an der Radeburger Straße ankommen. Unser Weg führt nun nach links und wir vermissen an dieser Stelle unsere Markierung. Entweder geht es nun über einige Stufen oder barrierefrei, in dem wir die Straßenseite an einer Verkehrsinsel wechseln. Nur wenige Schritte später geht es wiederum nach links in die Spitalstraße und wir müssen nun aufpassen, den abenteuerlich-schmalen Durchbruch „Oberer Winkel“ rechts nicht zu verpassen, der uns zwischen Häuserwänden und Gärten zur Klosterstraße bringt.

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Durch diesen schmalen Durchbruch führt der Weg. Es gibt aber auch eine barrierefreie Alternativ-Strecke.

Die barrierefreie Variante führt wenig später nach rechts durch die Paul-Lehmann-Straße und in einer Rechtskurve auf die Dr.-Frank-Weidenreich-Straße. An einer Gabelung halten wir uns links und kommen an einigen Parkplätzen vorbei ebenfalls auf die Klosterstraße. Dort laufen wir nach rechts, wo wir wieder auf das Ende des „Oberer Winkel“-Durchbruchs stoßen und wenig später nach links in den Neuweg abbiegen.

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Vor dem kleinen Spielplatz im Neuweg geht unser Weg nach links ins Rebenmeer ab.

An dessen Ende sehen wir einen Spielplatz und biegen davor nach links auf einem befestigten Weg in das Rebenmeer ein. Dieses durchqueren wir nun schlendernd und genießen den Blick auf die Pfälzer Berghänge, auf denen wir das Hambacher Schloss, die Kropsburg, die Villa Ludwigshöhe, die Rietburg und das Friedensdenkmal sehen können. Hierbei handelt es sich um den schönsten Streckenabschnitt, wie ich finde. Mit unserem Kinderwagen, der nicht sonderlich geländegängig ist, hatte wir keine Probleme. Wir kommen nach dem gemütlichen Spaziergang, bei dem wir auch noch einige Gedichte lesen können, aus den Weinbergen heraus und folgen der Autostraße ein kurzes Stück nach rechts hinauf.

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An der Kreuzung mit dieser Holzhütte gehen die Wege hoch zum Friedensdenkmal ab. Hier stehen auch einige Parkplätze im freien Gelände zur Verfügung, falls man ab hier in den Rundweg einsteigen möchte.

An einer Wegkreuzung mit toller Aussicht und einem Holzhäuschen müssen wir uns entscheiden: Zum Friedensdenkmal führt die kleine, asphaltierte Straße über einen knappen Kilometer hinauf. Dabei kommen wir noch am Moltke- und Bismarck-Gedenkstein vorbei und entscheiden uns mit Kinderwagen für diesen Weg. Nun merken wir doch schmerzlich, dass wir keinen Outdoor-Kinderwagen haben. Die Strecke ist holprig, wir müssen auf den motorisierten Verkehr achten und die Arme werden schwer. Wandercrossini wird ordentlich durchgeruckelt, schläft aber bis wir oben ankommen. Den selben Weg geht es nach der Einkehr zurück – bergab schiebt es sich deutlich einfacher.

Von besagter Kreuzung mit Holzhütte aus, gibt es auch einen ausgeschilderten Weg durch den Wald. Dieser wartet allerdings gleich zu Beginn mit zahlreichen Stufen auf, so dass dieser nicht für uns in Frage kam.  So oder so geht unser regulärer Weg bei der Hütte weiter.

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Das imposante Friedensdenkmal haben wir schon aus der Ferne erspäht. Die Gaststätte befindet sich auf der Rückseite.

Unsere Markierung weist uns nun den Weg über einen schmalen befestigten, abfallenden Weg. Unten angekommen queren wir die Klosterstraße (die paar Stufen können über den Weg links umgangen werden) und biegen direkt (!) auf der anderen Seite nach links ab, so dass wir eine kurze Zeit parallel zur Klosterstraße laufen. Wir kommen durch eine Siedlung und danach rechts über den Woogweg bergab. Links geht es nun am Weinlehrpfad an der Villastraße entlang, bis wir linkerhand schon die Alla Hopp-Anlage sehen.

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Auf der Alla Hopp-Anlage ist eigentlich immer viel los. Wir orientieren uns für unseren weiteren Weg unterhalb des grünen Toiletten-Häuschens.

Diese wunderbare Spielplatzanlage ist bei Familien äußerst beliebt. Wir queren sie und orientieren uns unterhalb der hellgrünen Toilettenanlage. Die bunt bemalten Zaunlatten weisen uns den weiteren Weg, denn auch an dieser Stelle vermissen wir unsere Markierung. So kommen wir an der Watzengasse hinaus, laufen nach rechts in den Landauer Weg und wieder links in die Poststraße. Diese bringt uns zur Verwaltung zurück, von wo aus sich noch ein Bummel durch die Edenkobener Innenstadt anbietet.

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Blick auf Edenkoben. So richtig in die Innenstadt kommen wir auf dem Guggemolweg nicht. Dabei lohnt sich der Gang durch das nette Städtchen.

 

 

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