Pfalz: Hoch und runter auf dem Dahner Felsenpfad

Dahn, 12 Kilometer, mittel/schwer.

Der Dahner Felsenland ist nun wirklich kein Geheimtipp. Der Weg trägt die Auszeichnung „Premiumwanderweg“ und ich war neugierig, ob die vollmundige Werbung der Wanderregion „Dahner Felsenland“ hält, was sie verspricht – und ich hatte mal wieder Lust auf eine sportliche Tour.

An-Abreise: Parken beim Wanderparkplatz „Sportpark“, Eybergstr. 1 oder Parkplatz „FelsenGraf“, Im Büttelwoog 2 in Dahn. Mit dem Zug bis Hinterweidenthal oder Bad Bergzabern, ab dort mit dem Bus nach Dahn. Von Mai bis Oktober geht es mit dem „Bundenthaler“ und „Felsenland-Express“ nach Dahn: http://www.der-takt.de, http://www.kvv.de, http://www.vrn.de.

Infos: Die Tour auf dem Felsenpfad lässt sich gut planen, denn im Internet gibt es viele Beschreibungen, Bewertungen, einen Info-Flyer und sogar ein Filmchen. Ich hatte mir den gpx-Track runtergeladen und zusätzlich den Flyer (Flyer_Dahner_Felsenpfad_April_2016) dabei. Verlaufer gab es keine (eine Seltenheit bei mir 🙂 ). Ein guter Ansprechpartner ist sicher die Tourist-Information Dahner Felsenland, Tel. 06391 9196222, http://www.dahner-felsenland.net, tourist.info@dahner-felsenland.de. Den gpx-track gibt es beispielsweise hier: https://www.wanderarena.com/dahner-felsenpfad.html

 

Streckenbeschreibung: Los geht’s am Wanderparkplatz am Sportpark oder alternativ am Parkplatz „Felsland Badeparadies“. Da sieht man schon den Gastronomiebetrieb „FelsenGraf“ (bei Steak-Liebhabern recht beliebt), an dem es nebendran entlang in Richtung Wald geht. Die Markierung zeigt einen stilisierten Felsen auf gelben Grund und ich muss sagen, sie hat mich zuverlässig geführt. Erste Station ist die Aussichtsplattform des Pfaffenfelsens, von wo aus man eine tolle Fernsicht genießt. Über verschlungene Pfade und an den unterschiedlichen Felsengebilden des Dahner Felsenlandes vorbei geht es weiter zum Schiller- und Schwalbenfelsen. Dabei umrundet man den Sportplatz, der im ersten Abschnitt der Tour immer mal wieder „unter uns“ zu sehen ist. Auf den teils sehr schmalen Pfaden sind trotz des herbstlichen Wetters doch recht viele Wanderer außer uns unterwegs.

Wandercroissant Dahner Felsenpfad Ausblick Pfaffenfelsen
Eine von mehreren tollen Aussichten auf der Wandertour.

Dann und wann sind die Wegabschnitte mit Seilen oder Handgriffen gesichert – im Herbst besteht akute Rutschgefahr! Der Pfad führt nun durch einen schmalen Felsendurchbruch und über eine Treppe wieder in die Höhe zum Elwetritschefelsen. Dieser, nach dem pfälzischen Nationalvogel und Fabelwesen benannter Stein ist ein weiterer Höhepunkt, bevor wir die tolle Hütte des Pfälzerwaldvereins „Im Schneiderfeld“ (Infos und Öffnungszeiten: http://www.pwv-dahn.de) erreichen. Noch acht Kilometer liegen vor uns, die von mindestens genau so vielen Auf- und Abstiegen geprägt sind, wie der erste Teil der Wanderung. Zuerst geht es aber durch ein kleines Wiesengebiet, was ein schöner Kontrapunkt zu der bisherigen, überwiegend waldigen Strecke ist. So folgt man ein kurzes Stück dem Moosbach, bevor der nächste Aufstieg in Angriff genommen wird.

Mooskopf, Roßkegelfelsen, Schlangenfelsen – ich habe sie alle erklommen. Weiter geht es zum Rothsteigbrunnen, wieder durch einen Felsspalt und in einer anspruchsvollen Steigung hinauf zum Büttelfelsen. Den Ort Büttelwoog streifen wir nur am Rand, wer möchte, kann die Runde an dieser Stelle über die Eybergstraße abkürzen.

Wandercroissant Dahner Felsenpfad Felsspalt
Durch den Felsspalt hindurch, hoch und runter geht es auf der Wanderung. Oben rechts im Bild ist die Markierung des Felsenpfads zu sehen.

Dann verpasst man aber den Lämmerfelsen. Danach ist es noch ein kleiner Marsch durch das Wieslautertal und schon steht der letzte, lohnenswerte Anstieg bevor: hinauf zum Wachtfelsen. Stahltreppen führen nach oben auf ein Steinplateau, das in exponierter Lage einen abschließenden Rundumblick auf das Dahner Felsenland offenbart.

Fazit: Es geht hoch und runter, mal abenteuerlich auf schmalen, rutschigen Pfaden, mal auf gemütlichen Wald- und Wiesenwegen. Eine sportliche Tour, auf der es viele tolle Ausblicke und Felsen zu sehen gibt. Trittsicherheit, Kondition und Wegzehrung nicht vergessen!

 

 

 

 

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